Zafraan Ensemble © Peter Gesierich

Zafraan steht für Musik, die das heutige Leben, die heutige Gesellschaft, die heutige Realität in all ihren Facetten reflektiert. Gemeinsam mit anderen Kunstformen beobachtet, erforscht und verarbeitet Zafraan das, was uns umgibt: die Menschen, das Geschehen, die Natur, die Technologien, die Normalitäten und die Absurditäten von heute. Die aus zehn festen Instrumentalisten aus Spanien, Frankreich, Neuseeland, Australien und Deutschland bestehende, basisdemokratisch organisierte Gruppe formierte sich 2009 in Berlin und spielt vorzugsweise aktuelles Repertoire, das von der Kernbesetzung mit Violine, Viola, Cello, Bass, Flöte, Klarinette, Saxophon, Harfe, Klavier und Percussion abgedeckt wird. Die Musiker fordern sich selbst und das Publikum, probieren aus und überraschen. In Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Titus Engel oder Manuel Nawri, mit Künstlerinnen wie Chiharu Shiota, Aliénor Dauchez und Louise Wagner, mit Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi, Alexander Schubert, Elena Mendoza, Stefan Keller, Johannes Borowski, Eres Holz und Helmut Oehring gehen sie ans Limit, provozieren, riskieren und schaffen Neues. Dabei entfaltet Zafraan die erzählerische Kraft der Musik, um das erlebbar zu machen, was erzählt werden muss.

Das Zafraan Ensemble setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Liam Mallett (Flöten), Miguel Pérez Iñesta (Klarinetten), Martin Posegga (Saxophone), Anna Viechtl (Harfe), Daniel Eichholz (Schlagwerk), Clemens Hund-Göschel (Klavier), Emmanuelle Bernard (Violine/Viola), Josa Gerhard (Viola/Violine), Martin Smith (Violoncello) und Beltane Ruiz Molina (Kontrabass).

2017 erhält das Zafraan Ensemble eine Basisförderung durch der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.