Press

PdSK Longlist 2015/01

14 January 2015

Nominierung für die Bestenliste 2015/01 vom Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Neue Musik“

http://www.schallplattenkritik.de

klassik.com

17 November 2014

„Paradigmatisch für das Palimpsest-Phänomen sind bereits die klangtechnisch hervorragend eingefangenen Kompositionen auf der CD: Dabei zeigt Miguel Pérez Iñesta mit seinem 2013 entstandenen […] Arrangement des Satzes ‘Guárdame las Vacas’ (1538) von Luys de Narváez, wie das Alte unter feinen Klangneubildungen verborgen werden kann, wie die Satzstrukturen sich in überraschende Farbkombinationen auflösen lassen und dadurch ein ständiges Funkeln erzeugen, das die historischen harmonischen Wendungen in ein neues, farbiges Gewand hüllt. […] Ganz gleich, welchen Aspekt von ‚Palimpsesto’ man auch in den Blick nimmt: Die Produktion zeigt einmal mehr, dass sich das Label Testklang nicht mit herkömmlichen Veröffentlichungen zufrieden gibt, sondern auf das Besondere schaut, um dem Käufer ein qualitativ möglichst hochwertiges Ergebnis zu überantworten.“ Stefan Drees

http://www.klassik.com

taz.die tageszeitung

09 October 2014

„Die Idee des Überschreibens hat sich das junge Berliner Zafraan Ensemble für seine Einspielung „Palimpsesto“ zu eigen gemacht. Geboten werden Werke jüngerer spanischer Komponisten, die Musik stammt aus diesem Jahrhundert – mit einer Ausnahme: „Guárdame las Vacas“ des Renaissance-Komponisten Luys de Narváez erklingt in einer kammermusikalischen Bearbeitung von Miguel Pérez Iñesta, dem Klarinettisten des Ensembles. Hier wird das Konzept des Palimpsests am eindeutigsten auf Musik angewandt.“ Tim Caspar Boehme

http://www.taz.de

Financial Times

24 June 2014

„The bizarre location lends a strong element of magic to this new production, but the evening’s greatest strengths are musical. David Robert Coleman leads the assured players of the Opera Lab Berlin in a taut, engrossing account of the score.“ Shirley Apthorp

http://www.ft.com

Tagesspiegel

23 June 2014

„Wundersame lyrische Korrespondenzen ergeben sich daraus unter den Musikern und Sängern, Echos, skelettierter Ausdruck, Flageoletts und Klappengeräusche, verfremdete oszillierende Klänge. Die Macht des Tons (etwa des Cellos von Martin Smith) dominiert in der Hörlandschaft, die David Robert Coleman beherrscht.“ Sybill Mahlke

http://www.tagesspiegel.de

Berliner Zeitung

22 June 2014

„Die Instrumentalisten erweitern diesen Klangraum des Hechelns und Zitterns, des Schwellens und Bellens mit großer Kunst und einigem Vergnügen. Sciarrinos Musik packt mit klaren Kontrasten der Situationen, die sich in der Instrumentierung (oder im Fehlen derselben) abbilden.“ Jan Brachmann

http://www.berliner-zeitung.de

Tagesspiegel

24 March 2014

„Rasche, der für ein ganz eigenes Musiktheater steht, hat sich vom Komponisten Ari Benjamin Meyers eine minimalistische Partitur für drei Musiker und einen Tenor (toll: Guillaume Francois) schreiben lassen, die Stockmanns Text furios antreibt und in Sphären jenseits der Probleme mit Neoliberalismus und Libido hebt.“ Patrick Wildermann

http://www.tagesspiegel.de

nachtkritik.de

21 March 2014

„Ari Benjamin Meyers hat für diesen Anlass eine kompetent hypnotisierende Philip-Glass-Imitation komponiert, die Robert-Wilson-Schüler Rasche naturgemäß entgegenkommt: Ein pulsierender Teppich repetitiver Muster, aus dem immer wieder sehnsüchtige Cello-Kantilenen aufsteigen und zu dem der fabelhafte Tenor Guillaume Francois mal weich ausschwingende, mal peitschend abgehackte Vokalisen beisteuert. Das Ergebnis ist ein Drei-Stunden-Musik-und-Text-Theater zum Wahnsinnigwerden und Dahinschmelzen, ein Abend, den man entweder ergriffen und mitgerissen aufsaugt oder Haare raufend verlässt.“ André Mumot

http://www.nachtkritik.de

nmz – neue musikzeitung

08 January 2014

„Die herausragende, künstlerische Qualität der Aufnahme ist schon nach wenigen Takten von Schönbergs „Pierrot Lunaire“ zu hören, wenn die Sopranistin Sarah Maria Sun sich bei „Mondestrunken“, dem ersten Gedicht von Albert Giraud, mit großer rhythmischer Genauigkeit zwischen Singen und Sprechen, Tönen und Lauten bewegt. […] Flöte, Violine (Emmanuelle Bernard) und Klarinette (Miguel Pérez Iñesta) sind zu Beginn von „Eine blasse Wäscherin“ so exakt parallel geführt, dass sie fast nicht mehr als eigene Instrumentalfarben wahrgenommen werden. Bassklarinette und Cello (Arthur Hornig) laden die düstere Passacaglia „Nacht“ mit bedrohlicher Atmosphäre auf.” Georg Rudiger

http://www.nmz.de

noethers-kritiken.de

12 December 2013

„Umbrüche ins Offene hat das Zafraan-Ensemble sein jüngstes Konzert genannt, das im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses stattfand, „Neue Musik 1913 und heute“ lautet der Untertitel. Das erinnert unwillkürlich daran, dass selbst das „Altern der Neuen Musik“, wie es Theodor W. Adorno im Jahr 1954 konstatierte, mittlerweile schon sechzig Jahre alt ist. Und es erinnert uns daran, dass es auch eine neue Neue Musik gibt, die sich nicht einfach logisch aus der alten Neuen Musik entwickelt hat, sondern durch verschiedene historische Brüche von ihr getrennt ist. […] Die im Raum verteilten Instrumentalisten (mit dem aufmerksam leitenden Schlagwerker Daniel Eichholz im Zentrum) verkörpern tatsächlich eine musikalische Haltung, die zwar ihr Selbstbewusstsein aus spielerischer Präzision zieht, aber trotzdem das Gefühl vermittelt, dass es in jedem Augenblick auch ganz anders sein könnte. Solcher Mut, „ins Offene“ hineinzuspielen, wäre 1913, im Jahr höchster Kunstblüte und zugleich ins Unerträgliche angestauter gesellschaftlicher Zwänge und nationalistischer Aggression, in der neuen Neuen Musik ein Unding gewesen.”

http://noethers-kritiken.de

Nutida Musik

01 December 2013

„Selten hat man so eine gute Verwendung von Live-Elektronik gehört. Die elektronisch verarbeitete Stimme spielt eine Schlüsselrolle, die dem Werk einen mystischen Ausdruck verleiht. Mit mystisch ist hier jedoch das Erfahren von größtmöglicher Nähe zum Leben gemeint (und nicht so wie das Wort Mystik oft verwendet wird, also als etwas, das der Wirklichkeit fremd ist). Die hyperwirklichen, elektronischen Klänge schaffen eine Nähe zu den Dingen, zu den physischen, zu unseren eigenen Körpern.” Liv Kristin Holmberg

http://www.nutidamusik.com

Schweizer Musikzeitung

07 November 2013

„Gefällige Gesangslinien sind eingebettet in eine hochkomplexe Instrumentalkomposition, dicht, flirrend, sich intensiv steigernd, kaum eine Entspannungsphase zulassend – ausser bei der Rezitation physikalischer Formeln und Gleichungen, von Johanna Greulich lautmalerisch, glucksend und japsend sehr reizvoll wiedergegeben.” Niklaus Rüegg

http://www.musikzeitung.ch