Presse

SWR2 JetztMusik

11. Dezember 2017

»Eine Porträt-CD mit Werken des israelisch-palästinensischen Komponisten Samir Odeh-Tamimi hat das Berliner Zafraan Ensemble für das Wiener Label Kairos eingespielt. […] Insgesamt fand ich das eine tolle Klangwelt, die sich da in mein Zimmer hineintransportiert hat. Ich fand, da ist Kraft drin. […] Ein gutes und gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von Komponist-Interpreten. […] Die Zusammenstellung ist sehr schön, auch dieser Wechsel. Alif ist ja in der Mitte und das ist das am größten besetzte Stück. […] Was man an der Stelle vielleicht auch noch sagen kann, diese CD ist auch ganz hervorragend aufgenommen. […] Ich fand sehr schön als Element in der Dramaturgie der CD, dass es eben auch Soli gibt, die ein Gegengewicht zu den Ensemblestücken bilden.« (Besprechung von Lydia Jeschke, Björn Gottstein, Bernd Künzig und Michael Rebhahn)

www.swr.de

Deutschlandfunk, Die neue Platte

30. Juli 2017

»Entdeckenswert: das Label bastille musique und das Zafraan Ensemble mit der CD Klangrede. […] Denn das Ensemble legt großen Wert darauf, die Ideen und die Klangvisionen der Musik, die es spielt, zu verstehen und sie möglichst authentisch umzusetzen. Die Komponisten wiederum konnten besondere Qualitäten einzelner Musiker nutzen, sie zum Beispiel an ihre spieltechnischen Grenzen bringen.« (Hanno Ehrler)

www.deutschlandfunk.de

Das Orchester

01. Juni 2017

»Welche Relevanz kann der im musikalischen Diskurs des 18. Jahrhunderts verankerte Begriff Klangrede für zeitgenössisches Komponieren besitzen? Eres Holz, Johannes B. Borowski und Stefan Keller, allesamt einer Generation angehörend, beantworten diese Frage auf sehr unterschiedliche Weise mit jeweils einem Kammermusik- und einem Ensemblewerk und verfolgen dabei ganz individuelle Ansätze. […] Was diese Produktion so außergewöhnlich macht, ist nicht nur die abwechslungsreiche Abfolge von sechs fesselnden Kompositionen, sondern auch deren kompromisslose, klanglich bis in die Extrembereiche ausgelotete und aufnahmetechnisch tiefenscharf eingefangene Interpretation durch das Zafraan Ensemble unter Leitung von Titus Engel.« (Stefan Drees)

www.dasorchester.de

Neue Zeitschrift für Musik

01. März 2017

»Das Konzert des Zafraan Ensemble mit Stücken von Johannes B. Borowski, Eres Holz und Stefan Keller war eines der bemerkenswertesten, lebendigsten Konzerte bei Ultraschall 2016. Nun hat die Formation […] exakt jenes Berliner Programm neu eingespielt. Bei aller Unterschiedlichkeit der musikalischen Rhetorik ist den einzelnen Stücken der Wille zu komplexen Strukturen und energetischen Klang-Prozessen gemein, die sich beim brillant aufspielenden Zafraan Ensemble geradezu folgerichtig in körperlich spürbare Klangsinnlichkeit verwandeln.« (Dirk Wieschollek)

www.musikderzeit.de

neue musikzeitung

01. März 2017

»Die Gemeinsamkeit der Werke von Borowski, Holz und Keller liegt in der Suche nach der Sprachfähigkeit der Musik. Das zeigt sich unter anderem in einer expansiven Gestik und in originellen Klangerfindungen, wobei das Zafraan Ensemble unter Titus Engel die Profile gekonnt schärft.« (Max Nyffeler)

www.nmz.de

Planet Hugill

14. Februar 2017

»Music among friends: Klangrede […] The Zafraan Ensemble musicians produce some really virtuosic playing, and no matter the difficulty they make each piece seem a natural and logical conversation. Titus Engel conducts the four larger scale works with great aplomb, and the whole has a great sense of clarity of texture and clarity of thought. […] The production values for these discs are high, with a lovely box and beautifully produced leaflets giving a very distinctive feel to the whole. A definite sense of occasion when you open it.« (Robert Hugill)

www.planethugill.com

Preis der deutschen Schallplattenkritik

20. Dezember 2016

PdSK Longlist: Nominierung für die Bestenliste 01/2017 vom Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie »Zeitgenössische Musik«.

www.schallplattenkritik.de

Südwest Presse

04. Juli 2016

»Gemeinsam mit dem SWR stellte der Kulturverein Zehntscheuer den Tag für Neue Musik unter das Motto Klangrede. […] Das Zafraan Ensemble überzeugte durch große Souveränität […] Die Musik schöpfte aus vollem Klang und erreichte orchestrale Wirkung. Titus Engel führte sicher durch das Geschehen. Auch hier kräftig-dynamische Zäsuren, schroffe Wegmarken in der Zeit. Musik wie eine szenische Abfolge.« (Frederick Straten)

www.swp.de

Gonzo Circus

01. Mai 2016

»Es war zu keinem Zeitpunkt eine statische Performance, vor allem auch da die Musiker sich zwischen dem Publikum und der Installation von Chiharu Shiota bewegten. […] Zum Ende hin trauten sich einige Besucher sogar zu tanzen. Statt einer herkömmlichen Aufführung zeitgenössischer Musik erwies sich alif als ein unvergessliches Erlebnis – ein ambitioniertes Vorhaben, das diese Produktion vollkommen umgesetzt hat.« (Tom Nys)

www.gonzocircus.com

positionen

01. Mai 2016

»In die Strategie, der Weltgeschwindigkeit mit langen Veranstaltungen zu begegnen, ordnete sich auch die Konzertinstallation alif::split in the wall ein. […] Der palästinensisch-israelische Komponist Samir Odeh-Tamimi teilte den Musik-Zeitraum in drei Teile, indem er das Zafraan Ensemble sein kraftvolles Ensemblestück Alif am Anfang, in der Mitte und am Ende spielen ließ. Dazwischen gab es Aktionen zwischen den MusikerInnen, zuweilen auch solistisch.« (Gisela Nauck)

www.positionen.net

neue musikzeitung

01. April 2016

»Ein neues Konzertformat wurde unter dem Titel alif::split in the wall im Radialsystem ausprobiert. Eine Rauminstallation der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota, die auf der Biennale in Venedig den japanischen Pavillon gestaltet hatte, wurde dabei durch eine musikalische Performance ergänzt. Wie die Blutbahnen eines riesigen Lebewesens erfüllten beleuchtete Röhrchen den Raum, in dem Musiker und Hörer sich frei bewegen konnten. Samir Odeh-Tamimis orientalisierende Komposition Alif, gespielt vom Zafraan Ensemble, wechselte mit Stefan Goldmanns live-elektronischer Techno-Komposition ab. So gegensätzlich die Musiksprachen auch waren, sprachen doch beide das Publikum unmittelbar an, ohne es zu überfordern. Zwischen dem gut ausbalancierten Wechsel waltete Salome Kammer als singende und tanzende Hohepriesterin.« (Albrecht Dümling)

www.nmz.de

Hamburger Abendblatt

22. Februar 2016

»Daigger hat zu diesem dystopischen Blick auf unsere soziale Realität einen rechten Soundtrack geschrieben, eine rhythmisch hämmernde Musik […] Durão blättert dafür im zweiten Teil ein ganzes Stilpanoptikum auf, da swingt der Jazz der 30er-Jahre mit durch, und hier und da klingt von ferne Bach an. Das Berliner Zafraan Ensemble erweckt all das fabelhaft und hochvirtuos zum Leben.« (Verena Fischer-Zernin)

www.abendblatt.de