Ensembles Zafraan & Paramirabo: Montreal - Premiere
Infos und Tickets: https://levivier.ca/en/concert/2026-27-season/ensembles-zafraan-paramirabo
Wenn die Ensembles Zafraan und Paramirabo zusammenkommen, ist das Ergebnis mehr als nur die Summe ihrer Kräfte: Es entsteht ein temporäres Kollektiv, das eigene Formen der Interaktion und Wahrnehmung entwickelt. Die beiden Ensembles verschmelzen hier zu einer neuen Einheit, in der Raum, Zuhören und die Beziehung zwischen den Musikern zu kompositorischen Elementen werden. In Anna Korsuns „Spleen“ (2019) sitzen die Musiker im Kreis, Rücken an Rücken, ohne feste metrische Bezugspunkte. Die Kommunikation beruht dabei auf aufmerksamem Zuhören und der unmittelbaren Reaktion auf die subtilsten klanglichen Veränderungen. In Yoav Pasovskys „Urta“ (2009) bilden die Interpreten ein lebendiges Netzwerk, in dem Impulse zirkulieren und sich wandeln. Die Weltpremiere von Arshia Samsaminias Werk erweitert diese Reflexion durch die Einbindung einer elektronischen Dimension. Der Höhepunkt des Programms, Csaba Ajtonys „Taajuu“ (2026), erforscht Bewegung, Transformation und die Aufteilung der Führungsrolle unter den Musikern. Ständig entstehen neue Konfigurationen, die ein Gleichgewicht zwischen individueller Autonomie und kollektivem Zusammenhalt schaffen.
Partner: SALT Festival, Conseil des arts du Canada, Goethe-Institut
PROGRAMM
Anna Korsun: Spleen (2019)
Yoav Pasovsky: Urta (2009)