Josa Gerhard, 1981 in Köln geboren, studierte Violine in Berlin und Frankfurt a.M. und war Fellow an der Graduiertenschule der UdK Berlin. Neben der Tätigkeit als als Violinist und Bratschist – vor allem in den Bereichen Kammermusik, Musiktheater und Neue Musik – entwickelt er Projekte an der Schnittstelle von Audiokunst und Spiel. Er ist Gründungsmitglied des Netzwerks Invisible Playground.
Engagements hatte er u.a. an der Staatsoper Stuttgart, dem Nationaltheater Mannheim, beim Lucerne Festival, der Münchener Biennale, am Schauspielhaus Zürich, an der Akademie der Künste Berlin, im European Union Chamber Orchestra, der Kammerakademie Potsdam und im Andromeda Mega Express Orchestra. Er entwickelte zahlreiche ortsspezifische Arbeiten für internationale Festivals, Theater und Museen wie Hebbel am Ufer, Aichi Triennale, Nuit Blanche Paris, Gessnerallee Zürich, Metropolis Festival Kopenhagen u.a. Ein Schwerpunkt liegt in dem künstlerischen Forschungsfeld Spiel und Musik und der Konzeption innovativer Konzertformate.
Zusammen mit Sebastian Quack kuratierte er das Playsonic Festival in Frankfurt a.M. – ein Kooperationsprojekt mit der Alten Oper Frankfurt und dem Ensemble Modern. Für das Mahler Chamber Orchestra entwickelte er das interaktive Vermittlungsformat „Unboxing Mozart“.